• Tekst: Josef Buchhorn in 1906
  • Muziek: Otto Lob in 1906

1. Student sein, wenn die Veilchen blühen,
das erste Lied die Lerche singt,
der Maiensonne junges Glühen
triebweckend in die Erde dringt,
Student sein, wenn die weißen Schleier
vom blauen Himmel grüßend wehn:
Das ist des Daseins schönste Feier! )
Herr, laß sie nie zu Ende gehn! ) bis

2. Student sein, wenn die Humpen kreisen
in lieberschloss' nem Freundesbund,
von alter Treue bei den Weisen
der Väter jauchzt der junge Mund,
Student sein, wenn die Herzen freier
auf der Begeistrung Höhe stehn:
Das ist des Lebens schönste Feier! )
Herr, laß sie nie zu Ende gehn! ) bis

3. Student sein, wenn zwei Augen locken,
ein süßer Mund verschwiegen küßt,
daß jählings alle Pulse stocken,
als ob im Rausch man sterben müßt,
Student sein an der Liebe Morgen,
wenn jeder Wunsch ein frommes Flehn:
Das ist das Leben ohne Sorgen! )
Herr, laß es nie vorübergehn! ) bis